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Welche Kosmetik bevorzugen Männer?

Wichtigstes Kriterium für die Akzeptanz eines Produktes ist seine Fähigkeit zur Problemlösung. Männer wollen Kosmetika mit sofort sichtbarer Wirkung und klar definierten Zielen. Bei der Hautpflege soll die Wirkung sofort zu spüren sein. Zielgerichtet, praktisch, unkompliziert und schnell wirksam sollen sie sein, z. B. Duschgele für Haut und Haar oder After-Shave, das gleichzeitig eine Pflege für den Tag bietet. Männer erwarten Qualität durch effektive Inhaltsstoffe. Gut sind Bestandteile, die optimieren, d. h. reinigen, korrigieren, schützen und glätten.

Es hat sich inzwischen herumgesprochen, gerade die Gesichtsreinigung ist auch Männersache, denn Männer haben mehr Talgdrüsen als Frauen und die sind auch noch aktiver. Ihre fettige, grobporige Haut glänzt meist um Nase und Stirn, neigt zu Pickeln und Mitessern. Doch der Kosmetikmarkt verspricht Abhilfe: Auf Typ und Zustand der Haut abgestimmt, gibt es eine Vielzahl von Reinigungsprodukten, die Hautglanz und großen Poren Einhalt gebieten sollen. Neben der täglichen Reinigung kann eine Peelinglotion Sinn machen, um Verhornungen abzutragen. Will Mann die Hautreinigung intensivieren, kann er zweimal in der Woche zusätzlich eine Reinigungsmaske anwenden. Auch bei der hormonell bedingten unreinen oder irritierten Haut ist die morgendliche und abendliche Tiefenreinigung das Wichtigste, um in erster Linie überschüssigen Talg und Verhornungen zu entfernen. Dafür stehen am Markt spezielle Produkte zur Verfügung, die die Haut nachhaltig entfetten und zudem desinfizierend wirken. Nicht empfehlenswert für die Gesichtsreinigung sind normale Seifen – auch nicht für Männerhaut -, da sie bei zu häufigem Gebrauch die Haut auswaschen und austrocknen können. Der Verlust von Feuchtigkeit wiederum ist einer der Hauptgründe für die Bildung erster Fältchen.

Bis etwa zum 30ten Lebensjahr haben Männer eine deutlich straffere Haut als Frauen. Sie zeigt bis dahin kaum Falten, während Frauen schon mit Anfang 20 die ersten Knitterfältchen um die Augen bekommen können. Aber spätestens ab 35 macht Männerhaut wesentlich schneller schlapp: Die Produktion neuer Hautzellen verlangsamt sich, die Elastizität des Bindegewebes lässt rapide nach. Die Haut verliert ihre Fähigkeit, genügend Feuchtigkeit zu binden.

Quelle: haut.de

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