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Fußgesundheit – Schuhwerk und Fußpflege

Wetterfeste und geschlossene Schuhe werden wieder hervorgeholt. Durch zu enge Schuhe und den dadurch entstehenden Druck an belasteten Fußpartien können Schwielen und so genannte Hühneraugen entstehen. Erwachsene quälen ihre Füße zumeist durch falsches Schuhwerk. Aber auch überdurchschnittliche Belastungen, beispielsweise beim Sport, oder enge Strümpfe können Ursache von Fußleiden sein. Bei Frauen sind es vor allem hohe Absätze, die auf Dauer Fußschäden verursachen, da beim Laufen auf trendigen „High Heels“ ein unnatürlich hoher Anteil des Körpergewichts vom Ballen abgefangen werden muss. Ungesundes Schuhwerk ist für die Füße also eine echte Bedrohung. Und noch weitere Faktoren machen den Füßen mit der Zeit zu schaffen. Übergewicht beispielsweise kann ebenfalls zu Veränderungen an der Fußform führen und außerdem, wie falsches Schuhwerk, Verhornungsstörungen wie Schwielen und Hühneraugen sowie eingewachsene Fußnägel fördern. Um sich zu schützen, reagiert die Haut auf eine Erhöhung des Druckes von außen mit der vermehrten Bildung von Hornhaut. Das ist zunächst einmal positiv. Wird jedoch die Hornhautschicht zu dick, kann das zu schmerzhaften Rissen führen. Dauerhafter Druck auf bestimmte Stellen kann darüber hinaus die Ausbildung von Hühneraugen auslösen.
Durch den beständigen Druck bildet sich am Fuß zunächst eine Schwiele. Die obersten Hautschichten verdicken sich und verhornen und bilden so ein Schutzpolster gegen die dauerhafte Belastung von außen. Mit der Zeit dehnt sich diese verstärkte Verhornung (Hyperkeratose) bis in tiefere Hautschichten aus, und es entsteht ein zentraler, verhornter Dorn – ein Hühnerauge, oft an der Fußsohle oder den Seiten. Ein Hühnerauge entsteht meistens dort, wo der Schuh drückt, und zwar vor allem dort, wo sich nicht genügend polsterndes Gewebe zwischen Haut und Knochen befindet. Deshalb ist es ratsam, bequeme Schuhe tragen (vorne breit, flacher Absatz), Schuhe aus atmungsaktivem Material zu bevorzugen und Schuhe mindestens einmal am Tag wechseln.
Regelmäßige Fußpflege: Überschüssige Hornhaut sollte durch Raspeln, Hobeln oder Schmirgeln entfernt werden. Oftmals genügen dazu ein Fußbad und ein Bimsstein. Nicht wegschneiden, sonst wächst sie verstärkt nach! Und keinesfalls Nagelschere oder Rasierklinge verwenden – Verletzungen sind sonst vorprogrammiert. Wichtig: Hinterher die Haut mit einer reichhaltigen Fußcreme behandeln. Besonders sorgfältig entfernt der Fußpfleger mittels Hornhauthobel, Skalpell oder Fräser eine übermäßige Verhornung und kann so auch den Druckschmerz lindern.
Um die Geschmeidigkeit der Fußhaut zu erhalten, sollte sie nach dem Waschen bzw. Baden sorgfältig eingecremt werden. Eine etwa haselnußgroße Portion Fußcreme mit kreisenden Bewegungen und leichtem Druck vom Fußrücken zu den Zehen hin einmassieren. Die Fußsohle nicht vergessen. Fußcremes sind in aller Regel wasserhaltige Emulsionen, die je nach der gewünschten Wirkung Zusätze enthalten können wie z.B. Rosskastanien-Extrakt für die Durchblutungsförderung. Eine Creme pflegt die Haut und bringt ihr Feuchtigkeit zurück. Das ist besonders bei sehr trockenen Füßen wichtig. Raue, trockene oder rissige Haut kann so vermieden oder gebessert werden. Stark beanspruchte und trockene Füße können mit einer Fußmaske intensiv gepflegt werden. Das macht die Haut wieder geschmeidig. Im Handel erhältlich sind auch Fußlotionen, die aufgrund des geringen Fettgehaltes schnell einziehen und ebenfalls pflegend wirken. Sie sind für normale Haut geeignet.
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